Meine kleine Welt

Nigeria

Nigeria, ein afrikanisches Land am Golf von Guinea, bietet viele Natursehenswürdigkeiten und Wildtierreservate. In den geschützten Gebieten wie dem Cross-River-Nationalpark und dem Yankari-Nationalpark befinden sich Wasserfälle, dichte Regenwälder, Savannen und Lebensräume seltener Primatenarten. Einer der bekanntesten Naturschauplätze ist der Zuma Rock, ein 725 m hoher Monolith vor der Hauptstadt Abuja, der auch auf der Landeswährung abgebildet ist.

Von Niger kommend war es die unerwartet letzte Station unserer kleinen Reisegruppe und gleichzeitig das erstmalige Betreten des Angelsächsischen Territoriums auf dem afrikanischen Kontinent mit allem was dazu gehört. Vom Linksverkehr über Golf bis zur Teatime war hier fast alles genauso wie in Großbritannien. Aber eben nur fast.

Die Straßen waren etwas weniger gut bis gar nicht ausgebaut. Den Linksverkehr gab es, wenn überhaupt, nur auf dem Papier und hätte in einem Land mit 90 % Analphabetismus eh kaum einer Verstanden. Daher fuhren, gingen, radelten oder trotteten die diversen Verkehrsteilnehmer kreuz und quer und gerne auch vor und zurück durch dieses bevölkerungsreichste Land Afrikas, mit entsprechender Verkehrsdichte.

Faszinierend sind auch die Golfplätze mit ihren Greens, Fairways, Bunkern und sonstigen Hindernissen. Alte Autowracks und sonstiger vor sich hin rostender Schrott wurde anstelle von imposanten Bäumen geschickt rechts und links im Gelände drapiert, um den Fairway zu markieren. Auch sollte man wissen, das zu der Zeit, als ich dieses Land besuchte, es dort fast keine Greens gab, sondern nur Browns. Bedingt durch den Wassermangel ist man auf die Idee gekommen, anstelle von Rasen einfach Sand mit Öl zu mischen, um so eine geeignete Fläche zum einputten hinzubekommen. Nur die Sandbunker, die in Europa aufwändig künstlich in die Golfanlagen integriert werden müssen, die waren auf den nigerianischen Golfplätzen natürlich vorkommender echter Wüstensand.

Das mit der Teatime, das hat wirklich hervorragend funktioniert. Schließlich finden sich im Süden Nigerias reichlich Teeplantagen, die den Weltmarkt mit den wichtigsten Zutaten für das Heißgetränk versorgen. Dabei fallen natürlich auch reichlich Blätter für den lokalen Markt an. Erwähnenswert ist hier eigentlich nur, dass das, was die Engländer, wie schon erwähnt, eher als Heißgetränk um 5 pm zur Teatime nach entsprechend zeremonieller Zubereitung zu sich nehmen, in diesem doch sehr heißen Land dann eher kalt getrunken wird und meist den ganzen Tag und nicht nur um 5 pm und meist auch ohne zeremonielle Zubereitung.

Wer jetzt von diesem Land noch mehr erfahren möchte, der kann durch anklicken der nachfolgenden Städte erleben, was mir in diesem Land widerfahren ist.

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